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Kaffee ist in den vergangenen 300 Jahren vom raren Luxusprodukt zum wichtigsten gehandelten Rohstoff der Welt nach Erdöl aufgestiegen. Von Äthiopien verbreitete sich der Kaffee über das Osmanische Reich bis in die Kaffeehäuser Europas, wo er womöglich Antriebsstoff für so manchen aufklärerischen Gedanken war.
Der Begriff Kaffee leitet sich vom türkischen kahve und arabischen qahwa ab, was „anregendes Getränk“, „Berauschendes“, „Wein“ oder auch „Kraft“ und „Stärke“ bedeutet.
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Geschmäcker sind verschieden: Viele unterschiedliche Mischungen, Röstungen und Zubereitungsarten sorgen für facettenreiche Geschmackserlebnisse. Doch nur die beiden Sorten Arabica und Robusta sind wirtschaftlich bedeutend.
Der kräftiger schmeckende Robusta wird teilweise ganz bewusst eingesetzt, um den Geschmack einer Kaffeemischung zu steuern. Arabica überzeugt dagegen mit einem breiteren Geschmacksspektrum.
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Während der Kaffeekonsum nach dem Zweiten Weltkrieg vom seltenen Luxus zur Selbstverständlichkeit wurde, stehen mittlerweile Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen bei der Kaffeeproduktion immer mehr im Fokus – denn der Kaffeeanbau und -handel, der im ärmeren Globalen Süden stattfindet, während der meiste Kaffee im Globalen Norden konsumiert wird, ist nach wie vor von ökonomischer und sozialer Ungleichheit geprägt.
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